
«Der Bund» (2. Mai 1975): «Im Sinne einer marktgerechten Sortimentsergänzung und einer zeitgemässen Produktpolitik hat die Firmengruppe Securitas/Securiton, Bern-Zollikofen, die zur Fibora-Gruppe gehörende Firma Contrafeu AG, Münsingen, käuflich übernommen. Die seit langer Zeit auch auf Einbruch- und Ueberfallalarmanlagen spezialisierte Firma Securiton AG wird dadurch in die Lage versetzt, ihr Brandmeldesortiment durch mobile und stationäre Löschanlagen, insbesondere automatische Sprinklersysteme, zu ergänzen. Die Firma Contrafeu AG ihrerseits wird durch diese Zusammenarbeit ihre Schlagkraft auf dem Gebiet der Brandbekämpfung weiter erhöhen können.»
Die im Jahre 1817 gegründete Contrafeu AG wurde bis 1956 unter der Einzelfirma «Ferdinand Schenk» geführt, mit Sitz in Worblaufen/BE. 1957 erfolgte die Umbenennung in «Contrafeu AG, vormals Ferdinand Schenk». Unter dieser Firma wurde auch 1958 die Überführung nach Münsingen/BE vorgenommen, wo sie nun seit 1972 unter dem Namen Contrafeu AG betrieben wird. Zur Firma gehört die mit einem Geleiseanschluss versehene Fabrikliegenschaft an der Sägestrasse Nr. 2 in Münsingen. Die Contrafeu AG fabriziert, komplettiert, installiert und vertreibt Feuerwehrgeräte und -requisiten, Brandbekämpfungs- und Brandlöscherzeugnisse, insbesondere auch mobile und stationäre Löschanlagen sogenannte Sprinkler.
Eine Sprinkleranlage besteht aus den in einem bestimmten Rasterabstand montierten, im Bereitschaftszustand mit einem wärmeempfindlichen Auslöseelement verschlossenen Düsen Sprinklern, einem Leitungsnetz und einer geeigneten Wasserversorgung. Schon beim Ansprechen Wärme des Feuers eines einzigen Sprinklers wird die Feuermeldestelle zusätzlich zum Löschvorgang automatisch alarmiert. Repräsentativster Auftrag der letzten Zeit für die Contrafeu AG war die Ausrüstung des neuen Grosseinkaufszentrums «Shoppyland» in Schönbühl BE mit einer derartigen Löschanlage, wo allein etwa 5500 Sprinklerdüsen montiert wurden.