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1998 Ein halbes Jahrhundert

 

1998 feiert die 1948 gegründete Securiton AG 50 Jahre erfolgreiche Geschichte - Sicherheitsgeschichte. Das Unternehmen mit Sitz in Zollikofen bei Bern hat für sein Jubiläum die emotionelle Festvariante gewählt. Kunden, Partner, Geschäftsleitung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlebten am 3. Juni im Berner Kursaal einen rauschenden Jubiläumstag.

«50 Jahre wie ein Tag» würde dem Anlass als Motto gerecht, denn fast 800 Gäste, alle bestens aufgelegt, liessen die Unternehmensgeschichte genüsslich auf sich wirken. Festreden, klassische Musik, Gaumenfreuden, fetzige Unterhaltungsteile und eine ungezwungene Geselligkeit trafen den Geschmack des Publikums, das in unterschiedlichsten Beziehungen zur Jubilarin steht. Oder vielleicht stand, denn der Festtag lieferte ein breiteres Update zum Thema Securiton - sozusagen ein sanftes Gleichschalten positiver Erinnerungen.

Geschichte und Zukunft im Griff

Die Redner des Tages machten die «TON»-Geschichte zur fassbaren Gegenwart, zeigten Glanzlichter aus der Vergangenheit auf und vermittelten den hellwachen, scharfen Geist eines dynamischen und zukunftssicheren Unternehmens.

Hans Winzenried, Delegierter des Verwaltungsrates der Securiton AG, wies im Rahmen der offiziellen Begrüssung viersprachig auf die Gründungsgedanken und auf die sich daraus ergebende Firmengeschichte hin.

Ständeratspräsident Prof. Dr. Ulrich Zimmerli freute sich, an einem Fest-anlass sprechen zu dürfen, wo man: «rundum zufriedene Gesichter sieht, Gesichter von Leuten, die sich lustvoll und mit wohlverdientem wirtschaftlichem Erfolg um Sicherheit bemühen. Man spürt förmlich den Willen, sich auch weiterhin jeder Herausforderung zu stellen, die Produkte à jour zu halten, ja noch mehr: den potenziellen Übeltätern immer eine Nasenlänge voraus zu sein».

Samuel Spreng, Generaldirektor der Securitas Gruppe, stellte seinen Festtagsgedanken ein Zitat von HeImar Nahr, einem deutschen Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler, voran: «Kunst ist Verschönerung, Technik ist Verbesserung. Mit fortschreitender Technik werden die Produkte besser und schlichter. Kommt auf einem Gebiet die technische Entwicklung zum Stillstand, so entlädt sich das fortwirkende Veränderungsbestreben in einen Schwall geschmacklicher Variationen, vergleichbar der Schaumbildung auf der Oberfläche eines in seinem Laufe plötzlich gehemmten Flusses». Treffend schrieb Samuel Spreng dem Zitat Nahrs fast Leitbildcharakter für die Securiton zu.

Der Generaldirektor bedankte sich bei seiner Mutter Ruth Spreng, die sich nach dem Tode ihres Mannes Jakob Spreng 1958 als Hauptaktionärin der Securitas AG im Verwaltungsrat mit Standhaftigkeit und visionärem Mut auch in schwierigen Zeiten für die Tochterfirma Securiton eingesetzt hatte. Dank von Herzen galt aber auch seinem Bruder Manuel Spreng, der 1959 in jungen Jahren die Funktion des Generaldirektors der Securitas AG übernommen hatte und so auch für die Geschicke der Securiton AG verantwortlich zeichnete. Er betonte, mit welch grossem Einsatz, enormer Motivation und unermüdlichem Durchhaltewillen sein Bruder für den Erfolg der Firma verantwortlich ist.

… auf der Weltbühne

Um längst Vergessenes oder für jüngere Semester nicht Erlebtes zu aktualisieren, bediente sich die Securiton einer einfachen, aber äusserst unterhaltsamen Präsentationsform: Die Unternehmensgeschichte wurde in den Kontext welt- und schweizbewegender Ereignisse gestellt. Rasante Videoteile, Danceparts zu epochalen Ohrwürmern und charmant moderierte Weltgeschichte machten aus der Securiton-Story weit mehr als eine Schulstunde.

Ein Gruppenbild der Belegschaft aus den Fünfzigern erhält zu Little Richards «Tutti Frutti» neue Dimensionen. Die Erstbesteigung des Mount Everest von 1953 versinnbildlicht den Aufwärtsdrang der noch jungen Securiton perfekt. Dass die Securiton-Systeme maxi funktionierten, als die Mode auf Mini drängte, lieferte amüsante, wenn auch nicht zwingende Zusammenhänge. Firmengeschichtliche Fixpunkte wie die Einführung der Elektronik in der Sicherheitstechnik sind dank der gleichzeitigen Gründung des Kantons Jura chronologisch einfacher zu fassen. Die wirblige halbstündige Show rauschte Richtung Neunziger und das Geschichtsbuch schloss sich unter Applaus, als Moderatorin Sandra Studer auch den Anlass des Tages als weltgeschichtlich relevantes Ereignis präsentierte.

Dr. Jürg Pauli, Direktor der Securiton AG, räumte in seiner Schlussrede ein, dass dieser schöne Tag Dank und Anerkennung zugleich ausdrücken soll, aber im Vergleich zum Goodwill der Kunden und zu allen Mitarbeiterleistungen natürlich nur eine bescheidene Geste sein könne. Bei Sandra Studer bedankte sich Jürg Pauli mit einer besonderen Babyalarmanlage – Securiton bietet Sicherheit in allen Lebenslagen. Der angehenden Mutter wünschen auch wir alles Gute!

Im späteren Nachmittag hatte die Gegenwart das Fest wieder eingeholt und nebst Freude über einen erlebnisreichen Tag machte sich bei den Gästen ein gutes Gefühl bemerkbar: In einer weltpolitisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich bewegten Zeit geht Securiton professionell auf aktuelle Gefahrenbilder ein und bringt das Bedürfnis nach Sicherheit der Realität näher.

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